Sprachbausteine, Teil 1
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welches Wort (a, b oder c) in die jeweilige Lücke passt. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 21-30.
Liebe Anna,
super, dass du jetzt endlich eine richtige Arbeit gefunden hast, herzlichen Glückwunsch! Du hast geschrieben, dass die Kolleginnen in der Werbeagentur, ___21___ du arbeitest, supernett und sympathisch sind und du in deiner Arbeit vollkommen selbstständig arbeiten kannst. Erzähl mir ___22___ bitte noch mehr davon, was genau deine Aufgaben sind. Weniger schön ist natürlich, dass du wahrscheinlich in diesem Sommer keinen Urlaub bekommen wirst. Wir haben jetzt Mai und du ___23___ gerade mit deiner neuen Arbeit angefangen.
Eigentlich hatten wir ja vor, dieses Jahr zusammen im Sommer gemeinsam etwas zu unternehmen. Das wird dann vermutlich nichts. Schade, aber andererseits hatten wir das ja auch noch nicht so fest ausgemacht. Ich muss mir dann eben etwas anderes ___24___. Und da habe ich an Folgendes gedacht. Als du letztes Jahr in einem kleinen Hotel an der Südküste Kretas warst, ___25___ du doch so begeistert. Und du hast mir gesagt, dass man dort sehr gut alleine hinfahren kann, man schnell und angenehme Leute kennenlernt und es auch im Sommer ___26___ Hochsaison immer noch sehr ruhig ist. Könntest du mir mal mailen, wie das Hotel und der Ort genau heißen? Das fällt mir nicht mehr ___27___. Dann würde ich dort mal nachfragen, ___28___ sie noch Zimmer haben. Und schick doch bitte auch die Adresse des Restaurants, ___29___ du so toll gefunden hast.
Liebe Bea, Anfang Juni werde ich in Hamburg sein. Wir könnten, wenn du kannst, etwas Zeit miteinander ___30___. Ich hoffe, das klappt und wir sehen und bald wieder!
Liebe Grüße
Lisa
Sprachbausteine, Teil 2
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welches Wort aus dem Kasten (a-o) in die Lücken 31-40 passt. Sie können jedes Wort im Kasten nur einmal verwenden. Nicht alle Wörter passen in den Text. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 31-40.
Eine kurze Geschichte des Fahrrads
Noch nie war Radfahren in Deutschland so beliebt. So werden jährlich über vier Millionen neue Fahrräder verkauft, ___31___ die Zahl der verkauften Elektrofahrräder kontinuierlich ansteigt. Doch seit wann wird eigentlich mit dem Rad gefahren? Lassen wir doch mal die Geschichte des Fahrrads Revue passieren.
Wir befinden uns zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Wer sich damals ___32___ konnte, war mit dem Pferd unterwegs. Doch Pferde mussten gefüttert werden und aufgrund sehr schlechter Ernten war Futter für die Pferde teuer und knapp. 1817 entwickelte der Karlsruher Karl Drais eine Laufmaschine mit zwei Rädern, sie hatte aber noch keine Pedale. Jetzt war man in der ___33___, ganz ohne Pferdekraft 15 Kilometer in einer Stunde zurückzulegen. 40 Jahre später wurden die Pedalantrieb erfunden, gefolgt von den Hochrädern – das waren Fahrräder mit einem riesigen Vorderrad und einem kleinen Hinterrad. ___34___ wurde es möglich, mit einer Tretbewegung eine viel größere Entfernung zu fahren. Aber das Fahren mit diesen Rädern war nicht leicht. Durch die spätere Entwicklung des Kettenantriebs bekamen schließlich Vorder- und Hinterrad die gleiche Größe und schnelles Fahren wurde einfacher.
___35___ der immer wichtiger werdenden Mobilität im 20. Jahrhundert wurde das Fahrrad zum geeigneten Mittel, die Arbeiter zu den Fabriken zu bringen. Die Fahrradindustrie führte ___36___, dass die Stückzahl der hergestellten Fahrräder beträchtlich ___37___, wodurch auch die Preise sanken. Der Fahrradboom ging in 1950er-Jahren zurück, als sich Deutschland immer mehr zum Autoland ___38___. Nach den ÖIkrisen in den 1970er-Jahren und einem zunehmenden Bewusstsein für die Ökologie erlebte das Fahrrad dann seinen zweiten Boom. War es ___39___ noch eine Minderheit, die vom Auto auf das Fahrrad umstieg, sollte es noch bis zur Jahrtausendwende dauern, bis das Rad seinen Weg zum Massenverkehrsmittel einschlug. ___40___ entwickelt sich das Fahrrad zum Smart-Rad, einem Fahrrad, das mit einem Navigationssystem und Apps mit zahlreichen Funktionen vernetzt ist.
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a. ABNAHM |
e. AUSGEBEN |
i. LAGE |
m. WOBEI |
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b. AKTUELL |
f. DADURCH |
j. LEISTEN |
n. WOMIT |
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c. ANFANGS |
g. DAZU |
k. MÖGLICHKEIT |
o. ZUNAHM |
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d. AUFGRUND |
h. ENTWICKELTE |
l. STATTDESSEN |
Part 1
Questions 1-10
Part 2
Questions 11-20
Eine kurze Geschichte des Fahrrads
Noch nie war Radfahren in Deutschland so beliebt. So werden jährlich über vier Millionen neue Fahrräder verkauft, 31 11 die Zahl der verkauften Elektrofahrräder kontinuierlich ansteigt.
Doch seit wann wird eigentlich mit dem Rad gefahren? Lassen wir doch mal die Geschichte des Fahrrads Revue passieren.
Wir befinden uns zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Wer sich damals 32 12 konnte, war mit dem Pferd unterwegs. Doch Pferde mussten gefüttert werden und aufgrund sehr schlechter Ernten war Futter für die Pferde teuer und knapp. 1817 entwickelte der Karlsruher Karl Drais eine Laufmaschine mit zwei Rädern, sie hatte aber noch keine Pedale. Jetzt war man in der 33 13 , ganz ohne Pferdekraft 15 Kilometer in einer Stunde zurückzulegen. 40 Jahre später wurden die Pedalantrieb erfunden, gefolgt von den Hochrädern – das waren Fahrräder mit einem riesigen Vorderrad und einem kleinen Hinterrad. 34 14 wurde es möglich, mit einer Tretbewegung eine viel größere Entfernung zu fahren. Aber das Fahren mit diesen Rädern war nicht leicht. Durch die spätere Entwicklung des Kettenantriebs bekamen schließlich Vorder- und Hinterrad die gleiche Größe und schnelles Fahren wurde einfacher.
35 15 der immer wichtiger werdenden Mobilität im 20. Jahrhundert wurde das Fahrrad zum geeigneten Mittel, die Arbeiter zu den Fabriken zu bringen. Die Fahrradindustrie führte 36 16 , dass die Stückzahl der hergestellten Fahrräder beträchtlich 37 17 , wodurch auch die Preise sanken. Der Fahrradboom ging in 1950er-Jahren zurück, als sich Deutschland immer mehr zum Autoland 38 18 . Nach den ÖIkrisen in den 1970er-Jahren und einem zunehmenden Bewusstsein für die Ökologie erlebte das Fahrrad dann seinen zweiten Boom. War es 39 19 noch eine Minderheit, die vom Auto auf das Fahrrad umstieg, sollte es noch bis zur Jahrtausendwende dauern, bis das Rad seinen Weg zum Massenverkehrsmittel einschlug. 40 20 entwickelt sich das Fahrrad zum Smart-Rad, einem Fahrrad, das mit einem Navigationssystem und Apps mit zahlreichen Funktionen vernetzt ist.