Leseverstehen Teil 1
Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a-j) am besten zu welchem Text (1-5) passt. Tragen Sie Ihre Lösungen in den Antwortbogen bei den Aufgaben 1-5 ein.
a. Krankheiten bei Musiker*innen steigen
b. Suchtgefahr durch zu viele Nachrichten
c. Schaden durch zu laute Musik
d. Wenn die Arbeit zur Sucht wird
e. Zum Einfluss von Musik auf Mensch und Tier
f. Die heilende Wirkung von Musik
g. Neue Begriffe für soziale Medien
h. Höhen und Tiefen des Musikerberufs
i. Handysucht ernst nehmen
j. Mit Musik wachsen Tiere schneller
Leseverstehen, Teil 2
Lesen Sie zuerst den Zeitungsartikel und lösen Sie dann die Aufgaben 6-10 zu dem Text.
Zum Glücksbegriff
Was ist Glück? Verschiedene Institute führen immer wieder Studien durch, um diese Frage zu beantworten. Auch wenn es hier viele unterschiedliche Antworten gibt, werden in den Umfragen am häufigsten Gesundheit, gute Partnerschaft, Familie und ein befriedigender Beruf genannt. Natürlich spielt die finanzielle Situation auch eine Rolle. Allerdings muss finanzieller Reichtum nicht unbedingt einen nachhaltigen Glückszustand bedeuten. Wenn man einmal ein großes Vermögen besitzt, lässt sich das Glücksgefühl durch noch mehr Reichtum kaum noch steigern. Als Indikator für Glück werden dann auch weniger Reichtum und Geld genannt, sondern es ist wichtiger, keine Geldprobleme zu haben, um glücklich zu sein. Und Glücksgefühl ist sehr individuell. Man kann einen hohen Lebensstandard haben, sich aber trotzdem unglücklich und unzufrieden fühlen. Eine eindeutige Definition von Glück gibt es also nicht.
Ist Glück messbar?
Der Himalajastaat Bhutan ist unter anderem dadurch bekannt, dass dort ein Nationaler Glücksindex entwickelt wurde. Nach der Lehre, dass immer mehr Konsum schlecht für unseren Planeten ist und immer mehr Besitz nicht dazu führt, dass die Menschen zufriedener und glücklicher werden, wurde dieser Index ins Leben gerufen. Beim Nationalen Glücksindex spielen subjektive Faktoren des Glücksempfindens genauso eine Rolle wie die objektiven. Um Glück zu messen, bleibt der Lebensstandard sehr wichtig, soziale Gerechtigkeit, Lebenszufriedenheit, Gesundheit, Erziehung, Kultur, Umwelt müssen aber auch berücksichtigt werden. Sicher hat hierbei die buddhistische Denkweise eine große Rolle gespielt, die ganzheitliche Sichtweise und die Berücksichtigung verschiedenster Faktoren für einen Wohlfahrtsindikator sind aber auch auf Deutschland übertragbar.
So hat das deutsche Umweltbundesamt einen „Nationalen Wohlfahrtsindex“ entwickelt. Denn immer noch wird der gesellschaftliche Wohlstand eines Landes durch das Wirtschaftswachstum definiert. Das Festhalten am Wirtschaftswachstum als der Kennziffer für gesellschaftlichen Wohlstand führt jedoch zu Fehlinterpretationen. So führen z. B. die Kosten zur Behebung von Umweltschäden zu ökonomischem Wachstum, die Schäden, die zu diesem Wachstum geführt haben, werden nicht gemessen. Wächst die Wirtschaft, muss das also nicht bedeuten, dass Glück und Wohlbefinden der Menschen zunehmen. Um den Reichtum einer Gesellschaft zu bestimmen, ist ein alternativer Wohlfahrtsindex notwendig. Dieser muss ökologische Folgen wie den Verbrauch fossiler umweltschädlicher Stoffe, aber auch soziale Aspekte wie eine ungerechte Einkommensverteilung oder ungleiche Bildungschancen berücksichtigen.
Im Nationalen Wohlfahrtsindex des Umweltbundesamts gehen 21 verschiedene Größen ein: der private Konsum, negative Größen wie eine ungleiche Einkommensverteilung, die Umweltbelastung, Kosten für Schäden durch CO₂-Emissionen, aber auch positive Größen wie zum Beispiel der Wert unbezahlter Hausarbeit. Während das Wirtschaftswachstum in den letzten Jahrzehnten stetig anstieg, zeigt der Wohlfahrtsindex keine relevante Zunahme. Ob sich der Wohlfahrtsindex durchsetzen kann und den bestehenden Wachstumsindex als alles beherrschende statistische Größe ablöst, ist jedoch unsicher. Der Wohlfahrtsindex kann auf jeden Fall dazu dienen, politische und ökonomische Entscheidungen zu korrigieren. Wenn z. B. bei einem Wirtschaftswachstum von 10 % der Wohlfahrtsindex stagniert oder sogar zurückgeht, werden möglicherweise soziale Ungleichheit oder Umweltbelastungen in der Gesellschaft sichtbar. Werden diese weniger, wird sich die Lebensqualität in einer Gesellschaft verbessern, was sicher auch einen positiven Einfluss auf das subjektive Glücksempfinden haben wird.
Leseverstehen, Teil 3
Lesen Sie zuerst die Situation (11-20) und dann die zwölf Texte (a-l). Welcher Info-Text passt zu welcher Situation? Sie können jeden Info-Text nur einmal verwenden. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 11-20. Manchmal gibt es keine Lösung. Markieren Sie dann X.
a. Die Finanzwelt verstehen
Täglich hören wir Begriffe wie Börse, DAX, Börsengang, Aktienkurs, Dividende. In dieser Broschüre erklären wir, wie die Börse funktioniert, und geben einen Überblick, wann die ersten Aktiengesellschaften und die erste Wertpapierbörse entstanden sind. Da alles mit Geld zu tun hat, gehen wir weiter zurück in die Zeit und erzählen, wie Geld in seiner heutigen Form zu einem allgemeinen Tausch- und Zahlungsmittel wurde.
Download:
www.finanzwelt-erklärt.beispiel.de
b. Probleme mit dem Akku – die App hilft
Wer kennt das nicht? Man ist mit dem Elektrofahrrad auf einer längeren Strecke unterwegs und ist sich irgendwann nicht mehr sicher, wie lange der Akku noch hält. Wie bei Elektroautos gibt es auch Ladestationen für Ihr E-Bike, also Punkte, an denen Sie Ihr Fahrrad unterwegs aufladen können. Auf unserer Akku-Bike-App finden Sie eine wöchentlich aktualisierte Übersicht aller Ladepunkte und Informationen über die konkreten Bedingungen für das Aufladen des Akkus (Aufladen kostenlos oder nicht, Mitbringen eines eigenen Ladekabels erforderlich usw.).
c. Sicher im Verkehr
Auch wenn die Zahl der tödlich Verunglückten im Straßenverkehr in den letzten Jahren etwas zurückgegangen ist, so sterben jährlich immer noch über 2500 Menschen bei Unfällen. Verkehrserziehung kann also nicht früh genug beginnen. Auf Initiative der Stadtteilinitiative Verkehrssicherheit findet in Zusammenarbeit mit der Polizei am Samstag, den 1. Juli, eine Veranstaltung statt, die sich an Kinder und Jugendliche und ihre Eltern richtet. An diesem Tag soll schwerpunktmäßig das richtige Verhalten im Straßenverkehr geübt werden. Auch Verkehrszeichen und Verkehrsregeln werden spielerisch erläutert.
d. Sorglos unterwegs mit dem Rad
Viele Fahrradversicherungen decken in erster Linie den Diebstahl Ihres Fahrrads. Unser Sorglos ☆ ☆ ☆-Paket bietet Ihnen daneben einen erweiterten Versicherungsschutz bei allen Schäden, die Sie mit Ihrem Rad erleiden. Auch wenn es sich nur um einen Platten handelt und Sie diesen nicht selbst reparieren können oder wollen, springen wir ein und helfen Ihnen. 24-Stunden-Service, Reparatur vor Ort. Auch können Sie bei größeren Reparaturen ein Ersatzrad von uns bekommen. Zur Übersicht über unsere verschiedenen Tarife und die einzelnen Bedingungen und Preise klicken Sie auf: www.example.com/sorglos-schutzpaket
e. Das Rad der Zukunft
Der Fahrradmarkt ist in Bewegung, E-Bikes werden kleiner, Akkulaufzeiten werden sich verlängern und das Rad wird smart, wobei das Smartphone immer mehr zum Bordcomputer wird. Das Fahrrad wird digital vernetzt, Navigation, Diebstahlschutz und vieles mehr. Auf unserer Messe zeigen wir Ihnen, welche Hersteller bereits welche Innovationen entwickelt haben. Und weitere Entwicklungen stehen vor der Tür: ein Rad ganz ohne Kette, die Räder ohne Speichen mit LED-Licht beleuchtet.
Fahrradmesse, Sonntag, 9. Juli,
Ostpark ab 12 Uhr
f. Mit Geld umgehen
Haben Sie finanzielle Schwierigkeiten, aber scheuen Sie sich, darüber zu sprechen? Immer wird darauf wartet, dass wir alle gut mit Geld umgehen können. Die Wirklichkeit zeigt, dass das nicht so ist. Ungefähr ein Drittel der Haushalte in Deutschland hat am Ende des Monats keinen Cent mehr übrig. In unseren Kursangeboten lernen Sie, wie Sie Ihre finanziellen Möglichkeiten erweitern können, unabhängig von ihrem aktuellen Einkommen. Vielleicht haben Sie zu viele Ausgaben, die nicht nötig sind. Abos, Versicherungen, die Sie nicht brauchen, vielleicht gibt es für Sie und Ihre konkrete Situation finanzielle Vergünstigungen, die Ihnen nicht bewusst sind.
www.example.com/mit-geld-umgehen
g. Selbst ist der Mann und die Frau
In kleinen Gruppen von höchstens vier Personen lernen Sie, alltägliche Probleme an Ihrem Rad selbst zu beheben: Reifenwechsel, Schlauch flicken, Kette wechseln, Sattel und Lenker richtig einstellen, aber auch Herausforderungen für Fortgeschrittene wie die Erneuerung von Schaltzügen, der Austausch von Bremsbelägen oder die richtige Einstellung der Bremsen werden thematisiert. Werkzeug ist vorhanden. Außerdem erhalten Sie praktische Tipps, wie Sie Ihr Rad warten sollen. Worauf ist bei der Reinigung des Fahrrads und seiner Einzelteile zu achten? Hier kann man vieles falsch machen.
Anmeldung unter:
[email protected]
h. Zurück in die Geschichte
Das Fahrrad ist inzwischen 200 Jahre alt. Doch wie lange gibt es eigentlich schon das E-Bike? Tatsächlich bereits Ende des 19. Jahrhunderts ein elektrisch angetriebenes Fahrrad patentiert und in den 1930er-Jahren unternahm Philips den Versuch, ein Elektrofahrrad serienmäßig herzustellen. Der Erfolg blieb aus, dem Auto gehörte die Zukunft. Erst, nachdem sich die Akkutechnologie verbesserte und das Handyzeitalter begann, entwickelte sich das E-Bike, wie wir es heute kennen. Der Verein Freunde des Fahrrads e. V. hält eine interessante Broschüre zum Download bereit.
Besuchen Sie unsere Webseite unter:
www.freundedesfahrrads.beispiel.de
i. Mehr aus Ihrem Geld machen
In unserer Veranstaltungsreihe zu den unterschiedlichen Geldanlagen und den hiermit verbundenen Risiken befassen wir uns am kommenden Samstag mit den risikoarmen Anlageformen. Diese bringen allerdings kaum oder nur sehr wenig Zinsen, sind aber sinnvoll, als das Geld auf dem Girokonto zu lassen. Beim Festgeld legen Sie Ihr Geld für eine bestimmte Zeit an, d. h. Sie können in dieser Zeit nicht über Ihr Geld verfügen. Dafür garantiert die Bank Ihnen einen festen Zins. Anlagezeitraum (Mindestzeitraum zwölf Monate) können Sie bestimmen.
Info-Tag der Schule für Finanzen:
Samstag 26. August,
Bürgerhaus Süd, 14 Uhr
j. Investieren in Natur und Natur
Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich, dass mit ihrem angelegten Geld sinnvolle Projekte im Bereich des Umweltschutzes, der erneuerbaren Energien, der Biodiversität unterstützt werden. Das ist auch unser Ziel. Die Ecolo-Bank investiert ausschließlich in Unternehmen und Projekte, die auf diesem Gebiet aktiv sind. Auf unserer Seite „Projekte“ stellen sich diese Betriebe vor. Wenn Sie ein Girokonto bei uns eröffnen oder Ihr Geld längerfristig anlegen möchten, können Sie selbst bestimmen, in welchem Bereich mit Ihrem Geld gearbeitet werden soll.
Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch unter 0211 87547827.
k. E-Bikes
sind im Straßenbild heute nicht mehr wegzudenken. Gut für die Umwelt, aber leider gibt es immer mehr Unfälle mit diesen neuen Verkehrsmitteln, da viele Nutzerinnen, vor allen Dingen ältere Menschen, die Kraft, die in diesem Fahrzeug steckt, noch unterschätzen. Das einfache Treten, unterstützt durch einen Elektromotor, führt leicht dazu, dass man beim Fahren unaufmerksam wird. Anfahren, Schalten und Bremsen, Steigungen bewältigen, Kurven fahren – an all das muss man sich erst gewöhnen. Der Fahrradclub Mitte bietet hier allen interessierten Seniorinnen einen kostenlosen Trainingsnachmittag an. Auch die Theorie wird behandelt, welche Verkehrsregeln gelten, Straße oder Radweg, und vieles mehr.
Treffpunkt Messegelände, Platz 3,
Samstag 5.8. 14 Uhr.
l. Lassen Sie sich begeistern
Am kommenden Wochenende präsentieren Hersteller und Händler aus dem In- und Ausland ihre aktuellen Produkte. Sie können eine Probefahrt machen, sich beraten lassen, welches Fahrrad am besten für Ihre Bedürfnisse geeignet ist. Und eine besondere Attraktion: Auf der Ausstellung werden Ausstellungsstücke von Elektrorädern und normalen Fahrrädern stark reduziert angeboten. Diese sind fabrikneu, technisch fehlerfrei, haben aber einige Gebrauchsspuren, z. B. kleine Schäden am Lack. Natürlich bekommen Sie hierfür die übliche Garantie. Nur solange der Vorrat reicht. Sonntag 10 Uhr, Drachenwiese.
Part 1
Questions 1-5
1. Musik hat eine starke Wirkung auf unser Leben. Auch Menschen, die von sich behaupten, überhaupt nicht musikalisch zu sein, werden von Musik, auch wenn sie nur im Hintergrund zu hören ist, beeinflusst. Auch Tiere reagieren auf Musik. In Kuhställen wird immer wieder klassische Musik eingesetzt, um zu testen, ob die von vielen Wissenschaftlern aufgestellte Behauptung, die Tiere würden dadurch mehr Milch produzieren, zutrifft. Tatsächlich scheint es hier einen Zusammenhang zu geben, auf jeden Fall gilt es als bewiesen, dass klassische Musik die Tiere beruhigt. Und auch Pflanzen lassen sich durch Musik beeinflussen, wobei es hier wohl weniger um Melodien geht, sondern um die Wirkung, die Töne und Schwingungen auf die Entwicklung bestimmter Pflanzen haben. Tatsächlich haben sich bestimmten Pflanzen, die bestimmter Musik ausgesetzt waren, besser als andere Pflanzen entwickelt.
Ein Leben ohne Musik ist also nicht vorstellbar. Jeder Mensch hat bestimmte Musikstücke, die ihn an etwas erinnern, an positive wie auch negative Erlebnisse, Höhen und Tiefen im Leben. Wir alle sind daran gewöhnt, im Alltag von Musik begleitet zu werden. Musik berührt uns alle, was natürlich noch nichts über Talent und Begabung aussagt, selbst aktiv Musik machen zu können. 1
2. Immer auf der Bühne vor Publikum zu stehen, oft mehrmals pro Woche, oft auch noch an verschiedenen Orten, kann viele Musiker krank machen. Ihr Alltag hat oft keine feste Struktur. Es gibt Tage, an denen sie alles geben müssen, danach folgen häufig längere Zeiten der Ruhepause und damit verbunden große existenzielle Unsicherheiten. Oft schaffen sie es nur, den Alltag zu meistern, indem sie stimulierende Mittel zu sich nehmen: Alkohol, Medikamente oder Drogen aller Art. Vor allem in der Pop- und Rockmusik gibt es zahlreiche Beispiele für Musiker, die sehr depressiv waren und in frühem Alter starben: Jimmy Hendrix, Janis Joplin, Amy Winehouse, Kurt Cobain u. a. Und auch in der klassischen Musik gibt es Komponisten, die an Depressionen litten, z. B. Beethoven und Schubert.
Es gibt Untersuchungen, gemäß denen depressive Erkrankungen bei Musikern häufig auftreten. Oft wechseln sich jedoch depressive Phasen mit Glücksmomenten ab. Lena Hornberg vom Musikmagazin Ohren Auf meint dazu: „Man muss immer berücksichtigen, dass sehr kreative Menschen immer auch sehr emotional sind, sie sind also sowohl für negative als auch für positive Empfindungen sehr empfänglich. Genauso, wie sie sich in schwierigen Situationen sehr schlecht fühlen, erleben sie in positiven Situationen extreme Glücksgefühle.“ 2
3. Dass zu starke Handynutzung negative Folgen haben kann, ist heute bekannt, dass aber durch Handyverzicht Ängste entstehen können, die so gravierend sind, dass eine Behandlung notwendig ist, wird noch untersucht. Ursachen für dieses Forschungsfeld sind Umfragen, nach denen die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer angab, sich in gewissem Maß unruhig oder sehr unwohl zu fühlen, wenn ihr Handy nicht zur Verfügung stand (der Akku ist leer, das Telefon ist nicht mehr da, zu Hause vergessen, usw.). Es gibt einen Begriff für die Angst davor, nicht über das Handy verfügen zu können und dadurch seine sozialen Kontakte zu verlieren, keine Nachrichten mehr empfangen zu können, vollkommen isoliert von der Außenwelt zu sein: die Nomophobie (No-Mobile-Phone-Phobia).
Zwischen der Angst und dem Gefühl, abhängig zu sein, gibt es einen Zusammenhang, das müsse noch genauer untersucht werden, so Celia van Zetten, Gesundheitsberaterin. Wie auch das Ergebnis weiterer Forschungen aussehen mag, Ziel sei es sicher nicht, das Smartphone zu verteufeln, sondern Nutzerinnen und Nutzer dazu zu befähigen, bewusst mit ihrem Telefon umzugehen, ihre Handynutzung zu kontrollieren und sich ein Tageslimit für ihre Handynutzung zu setzen. 3
4. Musik hören berührt uns alle, sie hilft in allen Lebenslagen. Welche Musik wir im Einzelnen auswählen, hängt dabei von unserer momentanen Stimmung ab und natürlich von unserem individuellen Musikgeschmack. Vielleicht benötigen wir für unser Wohlbefinden beruhigende Musik oder wollen genau das Gegenteil und uns bei lauter Musik des Stress aus dem Körper tanzen. Musik wird aber auch bewusst eingesetzt, um Schmerzen zu lindern, um Menschen zu helfen, mit Krankheiten umzugehen. So hat es sich gezeigt, dass sich Menschen mit Epilepsie und anderen Nervenleiden durch Musik besser fühlten. Menschen, die an Demenz leiden, können sich oft noch an Musik aus ihrer Kindheit erinnern, Musiktherapien finden hier ihren Einsatz.
Zwar gibt es auch die Ansicht, dass der übermäßige Musikkonsum, den man beobachten kann – Streamingdienste stehen 24 Stunden täglich zur Verfügung, im Alltag, auf der Straße, beim Sport haben wir immer häufiger Kopfhörer im Ohr und lassen uns von Musik begleiten – Stress erzeugen kann. Diese Gefahren liegen aber weniger in der Musik selbst als in der viel zu intensiven Nutzung der digitalen Geräte. 4
5. Die deutsche Sprache ist sehr lebendig. Begriffe für zwanghaftes Verhalten – oft aus dem Englischen wie workaholics = Menschen, die zwanghaft arbeiten müssen und darin ihr persönliches Glück finden – haben sich inzwischen eingebürgert. Inzwischen gibt es auch das Wort Nomophobie, eine tiefe Angst, kein Handy bei sich zu haben. Aber was bedeutet eigentlich das Wort „Nachrichtendiät“, das im Zusammenhang mit den Medien immer wieder zu hören ist? Hintergrund für diesen Begriff ist die Veränderung unseres Medienkonsums. Man bekommt ständig zu jeder Tageszeit alle Informationen aus der ganzen Welt. Und das nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch über das traditionelle Medium Fernsehen mit immer mehr empfangbaren Sendern und den Hörfunk mit Hunderten Radiosendern, die digital zur Verfügung stehen. Daneben gibt es ein großes Angebot an Podcasts zu allen möglichen aktuellen Themen. Wenn man nicht mehr auf dem Laufenden ist, kann man schnell nervös werden – man muss immer weitersuchen und findet kein Ende mehr. Man kann sich nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren, weiß nicht mehr, welche Information der Wahrheit entspricht und welche nicht. Der Konsum zu vieler Nachrichten und vor allem zu vieler Tagessensationen und schlechter Botschaften kann aber krank und abhängig machen. Hier hilft einmal seinen Konsum einzuschränken wie bei einer Diät, kann Wunder bewirken. 5
Part 2
Questions 6-10
Part 3
Questions 11-20
11 Eine Freundin interessiert sich für ein Elektrofahrrad, möchte aber dafür nicht so viel Geld ausgeben. 11
12 Ein Bekannter sucht eine zuverlässige Navigationsapp für das Fahrrad. 12
13 Ihr Sohn soll ein Referat über die Geschichte des Geldes schreiben. 13
14 Eine Bekannte interessiert sich für eine gute Unfallversicherung für die ganze Familie. 14
15 Ein Freund sucht Unterstützung, damit sein Kind lernt, sich gefahrenfrei im Straßenverkehr zu bewegen. 15
16 Ein Bekannter möchte sein Geld nachhaltig anlegen. 16
17 Sie möchten lernen, kompliziertere Reparaturen an Ihrem Fahrrad durchzuführen. 17
18 Eine Kollegin möchte sich über Neuheiten im Bereich Fahrradmobilität informieren. 18
19 Sie möchten sich über sichere Geldanlagen informieren, allerdings nur für einen kurzen Zeitraum (1–2 Jahre). 19
20 Ihr Nachbar (70 Jahre) fühlt sich bei der Fahrt mit seinem neuen E-Bike noch sehr unsicher. 20