Sprachbausteine, Teil 1
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welches Wort (a, b oder c) in die jeweilige Lücke passt. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 21-30.
Liebe Anna,
du bist doch auch bei der Volksbank. Ich wollte dich in diesem Zusammenhang vor Mails warnen, ___21___ momentan im Umlauf sind. In diesen Mails wird dir mitgeteilt, dass die Bank alle Konten auf ein neues Sicherheitssystem umgestellt hat und deine Konten deshalb innerhalb von 24 Stunden gesperrt werden. ___22___ das zu vermeiden, wirst du aufgefordert, auf einen Link zu klicken und ___23___ neuen Sicherheitssystem zuzustimmen.
Nun, die Seite sah unglaublich echt aus, das Layout war wie auf der Webseite der Volksbank, ich habe dann auch auf den Link geklickt. ___24___ ich mein Passwort angegeben hatte, tauchte wieder eine Seite der Bank auf, die etwas anders aussah als die Seite, die ich von der Bank gewohnt war. Das ___25___ mir dann merkwürdig vor und ich habe schnell den Rechner ausgeschaltet und bin aus dem Internet rausgegangen.
Nach Anruf bei der Bank stellte sich dann heraus, dass ___26___ bei dieser Mail um eine sogenannte Phishingmail handelt, eine Mail, die von Kriminellen verschickt wird, um ___27___ die persönlichen Daten der Nutzer und Nutzerinnen zu kommen.
Man sagte mir, dass ich jetzt ein Problem habe. ___28___ einer Änderung meines Passworts wäre es durchaus möglich, dass mein Rechner bereits infiziert ist. Ich sollte sofort den Computer von einem Spezialisten überprüfen lassen und nicht mehr ins Netz gehen. Die Bank teilte mir auch mit, dass sie niemals Kunden per Mail nach persönlichen Daten fragen wird.
Ich habe eigentlich gedacht, dass mir so etwas nie ___29___, aber, du siehst, so schnell kann es gehen. ___30___ aufgepasst, wenn du eine ähnliche Mail bekommst.
Liebe Grüße
Sandra
Sprachbausteine, Teil 2
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welches Wort aus dem Kasten (a-o) in die Lücken 31-40 passt. Sie können jedes Wort im Kasten nur einmal verwenden. Nicht alle Wörter passen in den Text. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 31-40.
Das Ehrenamt in Deutschland – etwa jeder Dritte ist ehrenamtlich tätig
Freiwilliges Engagement für die Gesellschaft nennt man ehrenamtliche Arbeit. Und nach aktuellen Umfragen ist in Deutschland jeder Dritte in irgendeiner Weise ehrenamtlich aktiv: Es ___31___sich also um eine Zahl von sage und schreibe 25–30 Millionen Menschen, die sich unentgeltlich für die Gemeinschaft einsetzen, sei es im Sportverein, in der Pflege, im Umweltschutz, im Tierschutz, bei der freiwilligen Feuerwehr usw.
Gerade auch Schülerinnen und Schüler sind sehr offen für soziales Engagement. Einer Studie ___32___ geben über 50 Prozent der 14- bis 17-Jährigen an, ehrenamtlich tätig zu sein. Und nach der Schule absolvieren viele Jugendliche ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Was sie dort lernen, hilft ihnen nicht nur bei der ___33___ ihrer Persönlichkeit, sondern sie können auch verschiedene Berufsfelder kennenlernen, bevor sie Entscheidungen für ihr späteres Leben ___34___.
___35___ von einer Aufwandsentschädigung bis 70 Euro monatlich wird ehrenamtliche Arbeit nicht bezahlt. Und ___36___ diesem Punkt setzt auch die Kritik an der ehrenamtlichen Arbeit an. Wieso sollte man eigentlich nicht fordern, dass gesellschaftlich notwendige Arbeit auch ordentlich bezahlt wird? Alle zahlen doch sehr viel Steuern, dann ist es auch Aufgabe des Staates, dieses Geld für den Sozialbereich zu verwenden. Es ___37___ in Deutschland ein Pflegenotstand, den unbezahlte Arbeitskräfte nicht kompensieren können. Soziales Engagement darf nicht ___38___ führen, dass durch ehrenamtliche Tätigkeiten normale Arbeitsplätze wegfallen. Gerade die Pflege würde ohne ehrenamtlich Arbeitende nicht mehr funktionieren. Das heißt aber auch, dass normale, bezahlte Arbeitsplätze ersetzt werden.
Trotz dieser Kritik überwiegen die Motive, weshalb man sich ehrenamtlich engagiert: Man möchte etwas für andere Menschen tun, sich in den unterschiedlichsten Bereichen sozial und politisch engagieren, sei aber auch auf der Suche ___39___ einer sinnvollen Tätigkeit als ___40___ zum oft eintönigen Alltag.
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a. ABGESEHEN |
e. DAZU |
i. FOLGLICH |
m. NEHMEN |
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b. ABWECHSLUNG |
f. ENTWICKLUNG |
j. FÜR |
n. TREFFEN |
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c. AN |
g. GEHT |
k. HANDELT |
o. ZUFOLGE |
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d. DAMIT |
h. HERRSCHT |
l. NACH |
Part 1
Questions 1-10
Part 2
Questions 11-20
Wie Freiwilliges Engagement für die Gesellschaft nennt man ehrenamtliche Arbeit. Und nach aktuellen Umfragen ist in Deutschland jeder Dritte in irgendeiner Weise ehrenamtlich aktiv: Es 31 11 sich also um eine Zahl von sage und schreibe 25–30 Millionen Menschen, die sich unentgeltlich für die Gemeinschaft einsetzen, sei es im Sportverein, in der Pflege, im Umweltschutz, im Tierschutz, bei der freiwilligen Feuerwehr usw.
Gerade auch Schülerinnen und Schüler sind sehr offen für soziales Engagement. Einer Studie 32 12 geben über 50 Prozent der 14- bis 17-Jährigen an, ehrenamtlich tätig zu sein. Und nach der Schule absolvieren viele Jugendliche ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Was sie dort lernen, hilft ihnen nicht nur bei der 33 13 ihrer Persönlichkeit, sondern sie können auch verschiedene Berufsfelder kennenlernen, bevor sie Entscheidungen für ihr späteres Leben 34 14 .
35 15 von einer Aufwandsentschädigung bis 70 Euro monatlich wird ehrenamtliche Arbeit nicht bezahlt. Und 36 16 diesem Punkt setzt auch die Kritik an der ehrenamtlichen Arbeit an. Wieso sollte man eigentlich nicht fordern, dass gesellschaftlich notwendige Arbeit auch ordentlich bezahlt wird? Alle zahlen doch sehr viel Steuern, dann ist es auch Aufgabe des Staates, dieses Geld für den Sozialbereich zu verwenden. Es 37 17 in Deutschland ein Pflegenotstand, den unbezahlte Arbeitskräfte nicht kompensieren können. Soziales Engagement darf nicht 38 18 führen, dass durch ehrenamtliche Tätigkeiten normale Arbeitsplätze wegfallen. Gerade die Pflege würde ohne ehrenamtlich Arbeitende nicht mehr funktionieren. Das heißt aber auch, dass normale, bezahlte Arbeitsplätze ersetzt werden.
Trotz dieser Kritik überwiegen die Motive, weshalb man sich ehrenamtlich engagiert: Man möchte etwas für andere Menschen tun, sich in den unterschiedlichsten Bereichen sozial und politisch engagieren, sei aber auch auf der Suche 39 19 einer sinnvollen Tätigkeit als 40 20 zum oft eintönigen Alltag.