Sprachbausteine Teil 1
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welches Wort (a, b oder c) in die jeweilige Lücke passt.
Morkieren Sie lhre Lösungen.
Bericht über die Hochzeit der Freundin
Hallo liebe Mama,
wie geht es dir? lch sitze gerade im ICE nach Berlin und komme leider erst jetzt __1__, dir zu schreiben. lch möchte dir über die Hochzeit meiner besten Freundin Saskia in Düsseldorf berichten. __2__ möchte ich dich daran erinnern, dass Saskia meine Sandkastenfreundin ist.
Die standesamtliche Trauung __3__ vorgestern, also am Freitag, im Düsseldorfer Rathaus statt. Das ist ein imposantes Gebäude aus dem sechzehnten Jahrhundert. Saskia hat __4__ ausgesehen in einem wundervollen Kleid von einem jungen Düsseldorfer Designer. Und vom Bräutigam waren alle Freundinnen und auch ich einfach hin und __5__.
Saskias Schwiegereltern sind sehr kommunikative und __6__ sympathische Menschen. lnsgesamt waren ca. 30 Gäste __7__. Nach dem Standesamt ging __8__ in ein luxuriöses Restaurant direkt an der Königsallee im Zentrum von Düsseldorf. Das Essen war exzellent und das __9__ war auch klasse, futuristisch und sehr elegant dekoriert.
Du fragst dich sicherlich, ob es einen Junggesellenabschied gab? Oh ja, aber dazu möchte ich mich bzw. darf ich mich nicht äußern. Das habe ich Saskia hoch und heilig versprochen.
Am Samstag fand dann die kirchliche Hochzeit in einer kleinen romanischen Kirche statt. Der Priester hat es sehr schön gemacht und nicht zu lange. lch war richtig begeistert von der wunderschönen Orgelmusik. Also liebe Mama, das Hochzeitswochenende war wirklich beeindruckend. Jetzt frage ich mich, wer aus meinem Freundeskreis als Nächstey __10__ ist? Vielleicht bin ich das ja? Wie es denn auch sei, ich schaue nach vorne und lasse alles auf mich zukommen.
Mit lieben Grüßen aus dem Rheinland
Deine Sabine
Sprachbausteine Teil 2
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden sie, welches wort aus dem Kosten (a-o) in die Lücken 1-10 passt. Sie können iedes Wort im Kosten nur einmol verwenden. Nicht alle Wörter passen in den Text.
Morkieren Sie lhre Lösungen.
Märchen, eine grenzüberschreitende Kunst
Jeder von uns, ob jung oder alt, kennt und mag Märchen, unabhängig __1__, aus welchem Land man kommt, wie alt man ist, ob man Mann oder Frau ist. Es gibt eine lange Liste von Märchen, die verschieden sind, so wie auch die Völker, die diese Märchen hervorgebracht haben, verschieden sind. Andererseits gibt es aber Märchen, die dem lnhalt sowie dem Verhalten der Helden nach einander überraschend __2__ sind, wenngleich sie in national gefärbter Schattierung daherkommen.
Diese Art von Märchen entfaltet ein ganz spezifisches __3__. Über alle Grenzen hinweg kommt hier als Hauptthematik das sogenannte Abenteuer zumTragen, auf dem die gesamte __4__ basiert. Alle möglichen Tiere, wie Wolf, Vögel oder Fische, sprechen die Menschensprache und __5__ sich wie Menschen. ln den meisten Märchen __6__ die Tiere auch und sind den Menschen bei der Überwindung von Hindernissen und Schwierigkeiten, die den Helden beim Erreichen des gestellten Zieles im Wege stehen, behilflich. Und dann gibt es noch eine Besonderheit beifast allen Märchen, sie handeln immer von Gut und Böse. Das wichtigste, große Ziel ist nahezu immer und überall die Erziehung zum Guten.
Der Werdegang der Gattung Märchen ist ein verschlungener Pfad. ln der Antike, z.B. bei Platon und Homer und auch im Mittelalter, z.B. in der Kaiserchronik, stellte das Märchen noch keine selbständige __7__ dar, sondern war Bestandteil anderer epischer Dichtungen. ln der germanischen Heldensage lassen bereits märchenhafte Bestandteile auf ein sehr frühes Vorhandensein von Ur-Märchen in unserem Sprachraum schließen. Aus dem keltischen Erbe kommt Märchengut nach England, Schottland und lrland. Sehr reich entfaltet ist das Märchengut auch bei den Slawen. Der __8__ unserer Märchen liegt jedoch eigentlich im Orient. Von dort gelangte das Märchen schon lange vor den Kreuzzügen __9__ Abendland.
Die Brüder Grimm haben sehr früh erkannt, dass Märchen eine große Rolle bei der Schaffung von Literatur, von Sprache und von Volksempfinden spielen. Das Märchen in seiner ursprünglichen Gestalt ist eine reiche Quelle und ein wahres Zeugnis der Schöpferkraft des Volkes. Es ist bekannt, dass Märchen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts nur in mündlicher Form existierten. Man erzählte sie von Generation zu Generation weiter und es bildete sich so auch eine Kunst des Märcheneizählens heraus. Die ersten Sammlungen an Märchen __10__ von dem ltaliener Clemens Brentano (1805-1811) und insbesondere von den deutschen Brüdern Grimm (1812-1858).
|
a. URSPRUNG |
d. GATTUNG |
g. HANDLUNG |
j. HANDELN |
m. DARÜBER |
|
b. INS |
e. GESEHEN |
h. BENEHMEN |
k. BESTEHT |
n. ÄHNLICH |
|
c. STAMMEN |
f. MACHEN |
i. SUJET |
l. INHALT |
o. DAVON |
Part 1
Questions 1-10
Part 2
Questions 11-20
Märchen, eine grenzüberschreitende Kunst
Jeder von uns, ob jung oder alt, kennt und mag Märchen, unabhängig 11 , aus welchem Land man kommt, wie alt man ist, ob man Mann oder Frau ist. Es gibt eine lange Liste von Märchen, die verschieden sind, so wie auch die Völker, die diese Märchen hervorgebracht haben, verschieden sind. Andererseits gibt es aber Märchen, die dem lnhalt sowie dem Verhalten der Helden nach einander überraschend 12 sind, wenngleich sie in national gefärbter Schattierung daherkommen.
Diese Art von Märchen entfaltet ein ganz spezifisches 13 . Über alle Grenzen hinweg kommt hier als Hauptthematik das sogenannte Abenteuer zumTragen, auf dem die gesamte 14 basiert. Alle möglichen Tiere, wie Wolf, Vögel oder Fische, sprechen die Menschensprache und 15 sich wie Menschen. ln den meisten Märchen 16 die Tiere auch und sind den Menschen bei der Überwindung von Hindernissen und Schwierigkeiten, die den Helden beim Erreichen des gestellten Zieles im Wege stehen, behilflich. Und dann gibt es noch eine Besonderheit beifast allen Märchen, sie handeln immer von Gut und Böse. Das wichtigste, große Ziel ist nahezu immer und überall die Erziehung zum Guten.
Der Werdegang der Gattung Märchen ist ein verschlungener Pfad. ln der Antike, z.B. bei Platon und Homer und auch im Mittelalter, z.B. in der Kaiserchronik, stellte das Märchen noch keine selbständige 17 dar, sondern war Bestandteil anderer epischer Dichtungen. ln der germanischen Heldensage lassen bereits märchenhafte Bestandteile auf ein sehr frühes Vorhandensein von Ur-Märchen in unserem Sprachraum schließen. Aus dem keltischen Erbe kommt Märchengut nach England, Schottland und lrland. Sehr reich entfaltet ist das Märchengut auch bei den Slawen. Der 18 unserer Märchen liegt jedoch eigentlich im Orient. Von dort gelangte das Märchen schon lange vor den Kreuzzügen 19 Abendland.
Die Brüder Grimm haben sehr früh erkannt, dass Märchen eine große Rolle bei der Schaffung von Literatur, von Sprache und von Volksempfinden spielen. Das Märchen in seiner ursprünglichen Gestalt ist eine reiche Quelle und ein wahres Zeugnis der Schöpferkraft des Volkes. Es ist bekannt, dass Märchen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts nur in mündlicher Form existierten. Man erzählte sie von Generation zu Generation weiter und es bildete sich so auch eine Kunst des Märcheneizählens heraus. Die ersten Sammlungen an Märchen 20 von dem ltaliener Clemens Brentano (1805-1811) und insbesondere von den deutschen Brüdern Grimm (1812-1858).