Sprachbausteine, Teil 1
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welches Wort (a, b oder c) in die jeweilige Lücke passt. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 21-30.
Liebe Karin,
vielen Dank für deine letzte Email. Ich habe mich wirklich sehr gefreut zu lesen, dass es dir in München so gut gefällt. Endlich kannst du auch das studieren, ___21___ du möchtest - das ist doch super! Wie ist es ___22___ so an der Uni dort? Hast du schon neue Leute kennengelernt? Und wie sieht deine Woche aus? Hast du viele Veranstaltungen? Musst du zuhause auch ___23___ viel lernen? Jobbst du eigentlich noch nebenbei?
Du siehst, ich habe jede Menge Fragen an dich.
Deshalb würde ich deine Einladung wirklich gerne ___24___ und dich demnächst in München besuchen kommen. Im Moment habe ich noch nicht so viel Zeit, weil ich mich viel ___25___ Jonas kümmern muss – er ist ja erst sechs Monate alt – und Thomas leider keinen Urlaub nehmen kann. Aber ___26___ Thomas frei hat, komme ich mal für ein, zwei Tage zu dir. Ich bin ja so gespannt, wie du wohnst. In einer Wohngemeinschaft zu leben, ist bestimmt toll, ___27___ es mal Streit gibt. Aber du hast ja geschrieben, dass deine beiden Mitbewohnerinnen sehr nett sind und ihr euch alle gut versteht. Das freut mich wirklich ___28___ dich!
Bei mir gibt es gar nicht so viel Neues. Wir hatten ___29___ mal überlegt, in eine größere Wohnung zu ziehen, aber die Mieten sind ja hier in Köln recht hoch und wir ___30___ uns nicht zu viel zumuten – also bleiben wir erst mal in dieser Wohnung. Umziehen kann man ja auch später noch.
Also, melde dich mal wieder bei mir.
Liebe Grüße
Heike
Sprachbausteine, Teil 2
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welches Wort aus dem Kasten (a-o) in die Lücken 31-40 passt. Sie können jedes Wort im Kasten nur einmal verwenden. Nicht alle Wörter passen in den Text. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 31-40.
Im Restaurant
Eine unterhaltsame, schöne und gesellige Zeit. Das stellt man sich unter einem guten Essen vor. Störend wirken da der anschauliche Erlebnisbericht der letzten Operation im Krankenhaus oder das Klingeln des Handys. Sowohl Gastgeber als auch Gast sollten alles dafür tun, dass das gemeinsame Essen Freude macht. Das Handy stellt man selbstverständlich ab.
Das Essen beginnt, wenn der Gastgeber zur Serviette greift oder zum Gruß sein Glas erhebt. Besonders bei Kindern ein unbeliebtes Thema: die richtige Körperhaltung beim Essen. Die Arme ___31___ nicht auf den Tisch und die Hände nicht unter den Tisch. Man sitzt gerade, ohne unruhig hin und her zu rücken. Die Beine werden nebeneinandergestellt, nicht übereinandergelegt. Die Schuhe ___32___man in jedem Fall an.
Nur keine Angst vor guten Restaurants mit ihrem Luxus. Denn je besser die Küche, umso aufmerksamer ist in der Regel das Personal. Doch schon bei der Anrede der Bedienung steht so ___33___ vor einem Problem. Die Bedienung ___34___ „Fräulein“ an den Tisch zu rufen, ist in Zeiten der Gleichberechtigung veraltet. „Herr Ober“ oder „Bedienung“ ist ___35___ noch möglich, aber auch schon etwas ungewöhnlich. Am besten versucht man sich Blickkontakt zu verschaffen, um mit einem kleinen ___36___ mit der Hand den Kellner an den Tisch zu bitten.
Zudem gibt es zwischen Gast und Service eine Zeichensprache. Schließt der Gast die Speisekarte und legt sie auf den Tisch, ist dies für den Kellner das Signal, die Bestellung aufzunehmen. Ist man mit dem Essen ___37___, legt man das Besteck parallel nebeneinander auf den rechten Tellerrand. Der Kellner wird dann abräumen. Macht man hingegen nur eine Pause, wird es gekreuzt oder offen auf den Teller gelegt.
Beim Bezahlen ist ___38___ gefragt. Übernimmt ein Gastgeber die Kosten, macht er dies dem Kellner ___39__. Ein „Bringen Sie mir bitte die Rechnung“ reicht da völlig aus. Möchte man hingegen getrennt bezahlen, ___40___ durchaus üblich ist, teilt man dies ebenfalls rechtzeitig der Bedienung mit. In Deutschland gibt man, je nach Zufriedenheit mit dem Service und der Höhe der Gesamtsumme, zwischen drei und zehn Prozent Trinkgeld. Ist man mit dem Service unzufrieden gewesen, gibt man kein Trinkgeld.
|
a. DURCH |
d. BELEIBT |
g. GEHÖREN |
j. MANCHER |
m. TIPP |
|
b. BEHÄLT |
e. DAGEGEN |
h. JEDER |
k. MIT |
n. WAS |
|
c. BEREIT |
f. FERTIG |
i. KLAR |
l. TAKT |
o. WINK |
Part 1
Questions 1-10
Part 2
Questions 11-20
Im Restaurant
Eine unterhaltsame, schöne und gesellige Zeit. Das stellt man sich unter einem guten Essen vor. Störend wirken da der anschauliche Erlebnisbericht der letzten Operation im Krankenhaus oder das Klingeln des Handys. Sowohl Gastgeber als auch Gast sollten alles dafür tun, dass das gemeinsame Essen Freude macht. Das Handy stellt man selbstverständlich ab.
Das Essen beginnt, wenn der Gastgeber zur Serviette greift oder zum Gruß sein Glas erhebt. Besonders bei Kindern ein unbeliebtes Thema: die richtige Körperhaltung beim Essen. Die Arme 31 11 nicht auf den Tisch und die Hände nicht unter den Tisch. Man sitzt gerade, ohne unruhig hin und her zu rücken. Die Beine werden nebeneinandergestellt, nicht übereinandergelegt. Die Schuhe 32 12 man in jedem Fall an.
Nur keine Angst vor guten Restaurants mit ihrem Luxus. Denn je besser die Küche, umso aufmerksamer ist in der Regel das Personal. Doch schon bei der Anrede der Bedienung steht so 33 13 vor einem Problem. Die Bedienung 34 14 „Fräulein“ an den Tisch zu rufen, ist in Zeiten der Gleichberechtigung veraltet. „Herr Ober“ oder „Bedienung“ ist 35 15 noch möglich, aber auch schon etwas ungewöhnlich. Am besten versucht man sich Blickkontakt zu verschaffen, um mit einem kleinen 36 16 mit der Hand den Kellner an den Tisch zu bitten.
Zudem gibt es zwischen Gast und Service eine Zeichensprache. Schließt der Gast die Speisekarte und legt sie auf den Tisch, ist dies für den Kellner das Signal, die Bestellung aufzunehmen. Ist man mit dem Essen 37 17 , legt man das Besteck parallel nebeneinander auf den rechten Tellerrand. Der Kellner wird dann abräumen. Macht man hingegen nur eine Pause, wird es gekreuzt oder offen auf den Teller gelegt.
Beim Bezahlen ist 38 18 gefragt. Übernimmt ein Gastgeber die Kosten, macht er dies dem Kellner 39 19 . Ein „Bringen Sie mir bitte die Rechnung“ reicht da völlig aus. Möchte man hingegen getrennt bezahlen, 40 20 durchaus üblich ist, teilt man dies ebenfalls rechtzeitig der Bedienung mit. In Deutschland gibt man, je nach Zufriedenheit mit dem Service und der Höhe der Gesamtsumme, zwischen drei und zehn Prozent Trinkgeld. Ist man mit dem Service unzufrieden gewesen, gibt man kein Trinkgeld.