LESENVERSTEHEN TEIL 1
Lesen Sie zuerst die l0 Überschriften. Lesen Sie dann die 5 Texte und entscheiden Sie, welcher Text (1-5) am besten zu welcher Überschrift (a-j) passt.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 1–5 auf dem Antwortbogen.
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Immer mehr deutsche Familien reisen mit der Bahn
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Buchtipp: Hilfe bei Schlafproblemen
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Der Computer: Liebstes Hobby von Deutschlands Frauen
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Neu bei der Bahn: Spezielle Informationen und Angebote für Radfahrer
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Neu am Markt : Billige Schlaftabletten
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Familien reisen billiger
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Urlaub mit dem Fahrrad in Deutschland immer beliebter
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Kultur im Urlaub: Interessen je nach Alter unterschiedlich
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Umfrage: Wer verwendet den Computer am häufigsten?
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Deutschland: Immer mehr Touristen reisen in den Westen
Leseverstehen Teil 2
Lesen Sie den folgenden Artikel und losen Sie die Aufgaben dazu, indem Sie die richtige Antwort (A, B oder C) ankreuzen.
Achtung: Die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben folgt nicht immer der Reihenfolge des Textes.
Büro-Werkstatt: Chance für behinderte Menschen
Computerarbeit im Auftrag privater Firmen – jeder Dritte findet nach einem fünfmonatigen Kurs einen Job. Interessierte Unternehmen werden noch gesucht.
Margit, die junge Frau im Rollstuhl, erledigt die Lohnverrechnung für einen Verlag. Reinhard, seit der Geburt gehbehindert, tippt für die Direktion von Hewlett Packard Protokolle und Preislisten. Martin, seine Unterarme sind verkürzt, layouÂtet die Speisekarte eines Wiener Restaurants. Drei junge körperbehinderte Menschen am Computer – alle drei können auf eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung verweisen. Dennoch hat man sie auf dem Arbeitsamt als „schwer vermittelbar“ eingestuft – was de facto nicht verÂmittelbar bedeutet. Zur Zeit arbeiten Margit, Reinhard und Martin – gemeinsam mit sieÂben anderen behinderten Menschen – in der „Büro- Werkstatt“ in Wien-Stadlau. Hier werden körperbehinderte SchulÂabgänger auf das Berufsleben vorbereitet. In einem fünfÂmonaÂtiÂgen Kurs lernen sie, das in der Schule Gelernte in die Praxis umzusetzen. Ihre Dienste werden von Privatfirmen (darunter auch die OMV und zwei Banken) zugeÂkauft.
Gleichzeitig wird ihnen bei der Jobsuche geholfen. „Leicht ist das nicht“, sagt Betreuer Günther Hos. „Es gibt so viele Arbeitslose, die nicht behindert sind. Wer nimmt schon einen Mitarbeiter mit Handicap?“ Zwar wären die Firmen gesetzlich verpflichtet, pro 25 BeÂschäfÂtigte einen Behinderten einzustellen. Die meisÂten Firmen nützen jedoch die Möglichkeit, sich „freizukaufen“ (die so genannte „Ausgleichstaxe“ beträgt rund 150 Euro monatlich). Trotz der Rahmenbedingungen kann Hos mit einer durchaus positiven Bilanz aufwarten: „Immerhin haben wir seit der Vereinsgründung vor drei Jahren ein Drittel unserer Leute untergebracht.“ Auch ein Dienst an der Allgemeinheit, denn jede Vermittlung bedeutet: ein Arbeitsloser weniger, ein Steuerzahler mehr.
Gegründet wurde die Büro-Werkstatt von einer Lehrerin: Heide Hanisch, die in einer Wiener berufsbildenden Schule Geografie und Geschichte unter richtet, wollte nicht länger hinnehÂmen, dass ihre behinderten Schüler erst ausgebildet werden, um dann als Arbeitnehmer nicht gebraucht zu werden.
Nähere Informationen, auch für interessierte Firmen: „Büro-Werkstatt“ in Wien-Stadlau, Telefon: 0222/283 85 75.
Leseverstehen Teil 3
Lesen Sie zuerst die l0 Situationen (11 - 20) und dann die 12 Anzeigen (a - l). Welche Anzeige passt zu welcher Situation? Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden.
Markieren Sie lhre Lösungen auf dem Antwortbogen" bei Aufgaben 1 1 - 20. Es ist auch mö9lich, dass Sie das, was Sie suchen, nicht finden. In diesem Fall markieren Sie auf dem Antwortbogen den Buchstaben x.
Part 1
Questions 1-5
1.
Wer ist der typische Computerfan? Das B.A.T. Freizeitforschungsinstitut Hamburg ermittelte einige Eigenschaften: Er ist männlich, jung und hat einen höheren Schulabschluss. Bei der Beschäftigung am heimischen Computer stehen Textverarbeitung und Spiele ganz oben, es folgen private Buchhaltung, Grafikprogramme und Tabellenkalkulation. 1
2.
„Bahn&Bike“ heißt ein 222-seitiger Prospekt, den die Deutsche Bahn AG in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentrale für Tourismus herausgebracht hat und der wichtige Informationen für jene bereitstellt, die ihren Radurlaub mit Bahnfahren verbinden wollen. Das Motto lautet: Hin mit der Bahn – das Rad vor Ort mieten. Der Prospekt enthält Angaben zur Streckenlänge und Wegbeschaffenheit, Adressen von Verleihstationen, verweist auf Sehenswürdigkeiten sowie Unterkünfte und wird durch Karten ergänzt. Die Broschüre kostet 5 Euro und ist im Buchhandel beziehungsweise an FahrkartenÂschaltern zu beziehen. 2
3.
Ausführliche Informationen zum Thema „Schlafstörungen“ finden Sie im gleichnamigen Patientenratgeber von Dr. med. Fritz Hohagen. Sie erfahren, was den Schlaf stört und was Sie dagegen unternehmen können. Für 9,95 Euro erhalten Sie das Buch in Apotheken oder direkt beim Wort&Bild Verlag, 82065 Baierbrunn. 3
4.
Jetzt wird für Familien Reisen mit der Bahn zwischen Österreich und Deutschland noch ein gutes Stück günstiger. Denn ab 6. Oktober gibt es den Familien-Super-Sparpreis. Ein echter Traumpreis für die ganze Familie – vom Baby bis zum Großpapa – da kann man wirklich sparen. Der Familien-Super- Sparpreis gilt für Familien, bestehend aus
• ein oder zwei Erwachsenen (Eltern, auch Großeltern) und
• deren Kindern/Enkelkindern bis zum vollendeten 17. Lebensjahr, wobei mindestens ein Kind/Enkelkind an der Reise teilnehmen muss. 4
5.
Touristen zwischen 14 und 29 Jahren sowie zwischen 40 und 49 Jahren haben ein besonders großes Interesse an der Kultur des jeweiligen Reiselandes, während die Gruppe der 30- bis 39-jährigen im Urlaub „eine Kulturpause einlegt“. Dies geht aus der Reiseanalyse 2000 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. hervor. Urlauber aus Ostdeutschland, so die Studie, zeigen wieÂderum mehr Kulturinteresse als Reisende aus dem Westen. Grundsätzlich gelte: Je höher das Einkommen und die Schulbildung sind, umso mehr besteht im Urlaub der Wunsch, Land und Leute kennen zu lernen. 5
Part 2
Questions 6-10
Part 3
Questions 11-20
11. Sie möchten mit Freunden in einem Restaurant essen. Da das Wetter schön ist, möchten Sie gerne draußen sitzen. 11
12. Sie möchten heute nicht selbst kochen, sondern lieber ein warmes Essen kaufen und mit nach Hause nehmen. 12
13. In den Sommerferien möchten Sie gerne in die USA fliegen. Sie brauchen dort auch eine Unterkunft. 13
14. Reisebüros bieten billigere Flüge an, wenn man in letzter Minute bucht. Sie suchen so einen Flug. 14
15. Ihre Tochter, die studiert, möchte in die USA fliegen. Sie suchen einen billigen Flug für sie. 15
16. Ihr Sohn ist schlecht in Mathematik und braucht deshalb noch Unterricht außerhalb der Schule. 16
17. Das Kind Ihrer Freunde hat Probleme beim Sprechen und braucht deshalb Hilfe. 17
18. Sie haben einen jungen Franzosen zu Besuch. Sie möchten, dass er in einen Deutschkurs geht. 18
19. Sie möchten, dass Ihr Sohn in einen Jugendclub geht. 19
20. Sie interessieren sich für die Probleme ausländischer Jugendlicher in Deutschland. 20