Leseverstehen Teil 1
Lesen Sie zuerst die 10 Überschriften. Lesen Sie dann die 5 Texte und entscheiden Sie, welcher Text (1- 5) am besten zu welcher Überschrift (a - j) passt.
Tragen Sie lhre Lösungen in den Antwortbogen* bei Aufgaben 1- 5 ein.
-
Streit über die Heimat des Weihnachtsmanns
-
Tipp für billige Weihnachtseinkäufe
-
Inder darf ohne Helm fahren
-
Weihnachtsatmosphäre auf Schiffen
-
Evangelische Kirche hilft Familien, die Streit verhindern wollen
-
In Kopenhagen leben die meisten Weihnachtsmänner
-
Hamburg: das ganze Jahr über Unterhaltung auf der Binnenalster
-
Ausländer bekommt keinen Motorrad-Führerschein
-
Der Christkindlesmarkt ist einen Besuch wert
-
Kurs für Familien: Wie streitet man sich besser?
Leseverstehen Teil 2
Lesen Sie zuerst den Zeitungsartikel ,,Zahle, was du willst" und lösen Sie dann die fünf Aufgaben (6-1 0) zum Text.
Reisen
Der erste Urlaub ohne Eltern
Nachgefragt
Etwa 1,7 Millionen Kinder und Jugendliche unternehmen jährlich eine organisierte Reise mit Gleichaltrigen. In Deutschland bieten vor allem kirchliche Verbände und eine Reihe von spezialisierten Veranstaltern Jugendreisen an: Sprachreisen, Abenteuercamps, Klassenfahrten. Stephan Schiller vom Bundesforum Kinder- und Jugendreisen erklärt, warum Kinder immer früher ohne Eltern verreisen, und weshalb immer weniger Jugendliche einfach mal so ins Blaue fahren.
SZ: In welchem Alter findet denn meist die erste Reise ohne Eltern statt?
Schiller: Das ist sehr unterschiedlich. Angebote gibt es bereits für Kinder ab fünf Jahren. Das sind oft Angebote von lokalen Organisationen, es geht meist nur übers Wochenende weg, an den Stadtrand, aufs Land. Die Kinder spielen, gehen schwimmen, machen Ge- schicklichkeitsspiele. Für die Sozialisation ist das sehr gut, und die Angebote sind gut gebucht. Dass Kinder auf den Gedanken kommen, allein mit Gleichaltrigen wegzufahren, ist ab etwa acht Jahren der Fall.
SZ: Warum braucht es eigentlich eigene Reisen für Jugendliche? Sind die nicht lieber auf eigene Faust unterwegs?
Schiller: Bestimmte Reisen wie Au-Pair-Aufenthalte, Sprachreisen, Workcamps kann man fast nicht selbst Organisieren. Rechts-vorschriften müssen eingehalten werden, da ist es besser, wenn man jemanden hat, der das organisiert. Je älter die jungen Leute werden, desto lieber wollen sie aber auch mal allein wegfahren. Allerdings: Wer einmal mit einer Gruppe Gleichaltriger weg war, der will das wieder tun. Die Eltern sind beruhigter, wenn dies mit einem seriösen Veranstalter geschieht.
SZ: Haben die Jugendlichen die Lust am Abenteuer verloren, am Ungewissen?
Schiller: Den Abenteuerurlauber gibt es auch weiterhin, aber erst mit 17, 18. Die Zeit, in der Jugendliche nur auf Spaßangebote aus waren, ist vorbei. Die meisten wollen Spaß und Bildung kombinieren, wollen eine Sprache lernen im Urlaub, oder eine neue Sportart. Bei Work- und Travel-Aufenthalten ist es natürlich bequemer, sie über einen speziali- sierten Veranstalter zu buchen. Was nicht heißt, dass man alles serviert bekommt. Den Job in Australien muss man sich selber suchen, der Veranstalter ist nur behilflich.
SZ: Stimmt es, dass Mädchen sich im Urlaub eher in Projekten engagieren, während Jungs eher auf Spaß aus sind?
Schiller: Ja, diese Tendenz besteht. Bei den meisten Bildungsangeboten gibt es deutlich mehr weibliche Gäste. Aber die Veranstalter haben sich darauf eingestellt. Es gibt nun auch Angelferien oder Survival-camps, die vor allem von Jungs gebucht werden.
SZ: Ist Alkoholmissbrauch ein Problem auf Jugendreisen?
Schiller: Bei unseriösen Veran-staltern ist das ein Problem, weil die Jugendlichen länger sich selbst überlassen sind. Bei guten Veranstaltern gibt es relativ viel Programm, von morgens bis abends. Außerdem sind auch immer ge-nügend geschulte Betreuer in der Nähe. Auf der Seite www.ferien-börse.org sind Veranstalter zu finden, die Qualitätskriterien einhalten, zum Beispiel die euro-päische Norm für Sprachangebote.
Interview: Hans Gasser
Leseverstehen Teil 3
Lesen Sie zuerst die 10 Situationen (11 - 20) und dann die 12 Anzeigen(a - l).
Welche Anzeige passt zu welcher Situation? Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden.
Markieren Sie lhre Lösungen auf dem Antwortbogen bei Aufgaben 11-20. Es ist auch möglich, dass Sie das, was Sie suchen, nicht finden. In diesem Fall markieren Sie auf dem Antwortbogen den Buchstaben x.
Part 1
Questions 1-5
1.
Nürnbergs Märkte haben Tradition, was auf der großen Geschichte der Stadt und zahlreichen Privilegien beruht. Der bedeutendste und bekannteste Markt - und der schönste dazu - ist sicherlich der Christkindlesmarkt. Schon Anfang Dezember werden die Verkaufs- stände aufgebaut. Bei besinnlicher Weihnachtsatmosphäre können die Besucher Glühwein und Lebkuchen genießen oder Geschenke für Freunde und Verwandte kaufen. 1
2.
Die Evangelische Familienbildung bietet ab Dienstag, 20. Oktober, einen Kurs für Familien an. Thema dieses Kurses ist „Streiten lernen“. Der Kurs beginnt um 20 Uhr in der Eschersheimer Landstraße 565. Interessierte sollten bitte Streitlust, Experimentierfreude und Erfahrungen aus dem Alltag mitbringen. Der Kurs läuft über zehn Wochen und kostet 75 Euro; weitere Informationen gibt es unter Tel. 62 5865, Anmeldung ab sofort unter Tel. 61 03 08. 2
3.
Kindern macht die Hafenstadt Hamburg eine besondere Weihnachtsfreude: Auf fünf festlich geschmückten Schiffen auf der Binnenalster wird ihnen jede Menge Unterhaltung geboten. Da gibt es ein Theaterschiff mit täglich wechselndem Programm, zwei Backschiffe, auf denen jeder seine eigenen Weihnachtsplätzchen backen kann, einen Café-Dampfer, wo Jung und Alt sich bei Kaffee und Kuchen ausruhen können, und ein Traumschiff. Hier werden Geschichten vorgelesen. Am Wochenende unterhalten Musiker, Artisten und Feuerspucker ihr Publikum. Ab 1. Dezember täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. 3
4.
Bis Weihnachten sind es noch einige Wochen - doch in Kopenhagen waren schon im Sommer eine Menge Weihnachts-männer zu sehen. Rund 120 Abgeordnete aus 22 Ländern trafen sich dort zum Welt-kongress der Weihnachtsmänner. Das Thema, worüber am meisten diskutiert wurde: Woher kommt der Weihnachts- mann? Während die Dänen überzeugt sind, dass der Weihnachtsmann aus Grönland kommt, beharren die Finnen darauf, dass Lappland seine einzig wahre Heimat ist. 4
5.
Stolz trägt Ranjit Singh während des Motorrad-Fahr- unterrichts in Hamburg seinen Turban. Der 45-jährige Inder und Inhaber eines Restaurants in Hamburg will im Juli die Prüfung für den Motorrad-Führerschein ablegen. Als gläubiger Sikh darf er seinen Turban aber in der Öffentlichkeit nicht abnehmen - auch nicht, um den vorgeschriebenen Motorradhelm aufzusetzen. Nach monatelangen Be-mühungen erhielt er nun von der Hamburger Innen- behörde die Erlaubnis, ohne Helm zu fahren. 5
Part 2
Questions 6-10
Part 3
Questions 11-20
11. Ihre Katze hat junge Kätzchen bekommen. Sie suchen Leute, denen Sie die Kätzchen schenken können. 11
12. Ihre Nachbarin weiß nicht, wo sie ihren jungen Hund lassen soll, wenn sie in Urlaub fährt. 12
13. Ihre Katze ist krank. Sie möchten sie nun zum Tierarzt bringen. 13
14. Sie haben gestern einen Kater gefunden und möchten ihn gern seinem Besitzer zurückgeben. 14
15. Ihre Freundin hat ihre Ausbildung als Kindergärtnerin beendet und sucht nun eine geeignete Arbeitsstelle. 15
16. Die 15-jährige Tochter Ihrer Freundin findet, dass sie nicht genug Taschengeld bekommt. Deshalb möchte sie in ihrer Freizeit ab und zu mal jobben. 16
17. Ihre Schwester hatte ihren Bürojob nach 7 Jahren aufgegeben, als sie ihr Baby bekam. Nun möchte sie wieder arbeiten. 17
18. Ihr Neffe studiert und möchte an einigen Tagen in der Woche arbeiten, um sich ein bisschen Geld dazuzuverdienen. 18
19. Ein befreundetes Ehepaar hat einen 2-jährigen Sohn und sucht einen geeigneten Kindergarten für ihn. 19
20. Ihr kleiner Sohn feiert im nächsten Monat seinen 1. Geburtstag. Von der Feier möchten Sie gern Fotos machen lassen. 20