Leseverstehen Teil 1
Lesen Sie zuerst die 10 Überschriften. Lesen Sie dann die 5 Texte und entscheiden Sie, welcher Text (1- 5) am besten zu welcher Überschrift (a - j) passt.
Tragen Sie lhre Lösungen in den Antwortbogen* bei Aufgaben 1- 5 ein.
a. Deutsche Schüler gehen ohne Frühstück zur Schule
b. Kino beliebter als Fernsehen
c. „Frankfurter Tafel“ kocht für Schulkinder
d. Deutsche essen zu viel Schweinefleisch
e. Rentnerin wurde zur Dauerbesucherin im Kino
f. Viele Schüler haben schon Ecstasy probiert
g. Verein will Schülern ein Mittagessen besorgen
h. Hunde essen ist in Deutschland verboten
i. Info-Programm in Kölner Schulen über Ecstasy
j. Berufstätige essen nicht zu Hause
Leseverstehen Teil 2
Lesen Sie zuerst den Zeitungsartikel ,,Zahle, was du willst" und lösen Sie dann die fünf Aufgaben (6-1 0) zum Text.
Bei diesem Mitmach-Zirkus seid ihr die Stars!
Dem Publikum bleibt vor Spannung fast die Luft weg. Ob Kristina das wohl schafft? Ganz dünn ist das Seil, auf dem sie geht. Ganz langsam hebt die Zehnjährige den linken Fuß, schiebt ihn nach vorn und tastet vorsichtig nach Halt. Noch ein Schritt. Geschafft. Die Zuschauer applaudieren begeistert, und ihr Papa ruft ganz laut: „Bravo!“, denn Kristina hat mit dem Seiltanzen erst vor vier Tagen begonnen.
Da kam der Mitmach-Zirkus „Rämmi Dämmi“ in ihre Heimatstadt Leverkusen. Das ist eine Gruppe, bei der Kinder mit Artisten Kunststücke üben können. Zum Beispiel mit dem berühmten Raubtierdompteur oder mit dem Zauberer. Kristina wollte gleich Seiltanzen lernen. Andere Jungen und Mädchen haben jonglieren gelernt oder waghalsige Salti mortali auf dem Trampolin. Ein paar Kinder haben auch große Kostüme angezogen und sind Clowns geworden. Jetzt treten alle in einer großen Zirkusvorstellung auf – die findet immer am Ende einer Zirkuswoche statt.
Der neunjährige Max ist ganz aufgeregt, als sein Auftritt beginnt. Fast 500 Menschen sitzen auf den Bänken im Zirkuszelt und schauen zu. Max zeigt gleich die heißeste Nummer dieses Abends; er ist nämlich Feuerspucker. Und zuerst geht es auch gut. Dann pustet er auf eine Fackel, und plötzlich lodert eine riesige Feuersäule empor. Ein paar Zuschauer schreien überrascht auf. Auch die Eltern von Max sehen ein bisschen erschrocken aus. Doch Max winkt ihnen fröhlich zu.
Während sich das Publikum noch von dem Nervenkitzel erholt, springen zu lauter Zirkusmusik schon wilde Raubkatzen in die Manege. „Dompteur Brommi-Bär und seine bengalischen Tiger“, ruft die Zirkusdirektorin. Obwohl die Tiger wild aussehen, lachen die Zuschauer. Sie haben erkannt, dass in den schwarzgelben Tigerkostümen Kinder stecken. Ihre Gesichter haben sie sich gelb angemalt. Mit schwarzen Streifen als Barthaare.
Dann ist die Vorstellung vorbei. Ein bisschen traurig gehen die Kinder aus dem Zelt. Morgen wird „Rämmi Dämmi“ in eine andere Stadt ziehen und einige Kinder würden am liebsten mit dem Zirkuswagen wegfahren. Aber das geht nicht.
Der Mitmach-Zirkus hat zwei verschiedene Angebote für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Die „Zirkuswoche“ dauert vier bis fünf Tage. Da können die Kinder tolle Tricks und Kunststücke lernen. Wem das zu lange dauert, der kann auch beim Schnellkurs „Rämmi Dämmi“ mitmachen. Dieser dauert nur einen Tag. Die Kinder sehen sich eine Schau an, lernen danach einige Tricks und machen zum Schluss eine eigene Vorstellung.
Leseverstehen Teil 3
Lesen Sie zuerst die 10 Situationen (1 1 - 20) und dann die 12 Anzeigen(a - l).
Welche Anzeige passt zu welcher Situation? Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden.
Markieren Sie lhre Lösungen auf dem Antwortbogen bei Aufgaben 11-20. Es ist auch möglich, dass Sie das, was Sie suchen, nicht finden. In diesem Fall markieren Sie auf dem Antwortbogen den Buchstaben x.
Part 1
Questions 1-5
1.
Die Kinos in Deutschland haben 1998 mehr Besucher gehabt als im Jahr zuvor. Dies ist besonders dem Kassenschlager „Titanic“ zu verdanken. Einen Rekord hat dabei eine neunzigjährige Rentnerin aus Düsseldorf aufgestellt. Die alte Dame hat die „Titanic“ schon 130-mal angesehen und hofft auf viele weitere Kinobesuche. Die ersten dreißig Eintrittskarten hat sie noch aus der eigenen Tasche bezahlt; inzwischen sorgt der Kinobesitzer für einen kostenlosen Filmbesuch. 1
2.
Zehn bis zwanzig Prozent aller Schüler gehen ohne Frühstück in die Schule und essen auch zwischen den Unterrichtsstunden nicht. Die Folge sind Konzentrationsschwierigkeiten und Lernprobleme. Neben dem Frühstück zu Hause fordern Ernährungswissenschaftler deshalb eine kleine Mahlzeit in der Schule: zum Beispiel ein Butterbrot und eine Banane. Die Eltern der meisten Schüler in Deutschland sind berufstätig und verlassen morgens das Haus vor ihren Kindern. So bleibt oft keine Zeit, für das Frühstück zu sorgen. 2
3.
Bei einer Befragung von über 2500 Kölner Schülern wurde entdeckt, dass erschreckend viele Ecstasy konsumieren. Acht Prozent hatten bereits Kontakt mit der Designer-Droge; 1,4 Prozent gaben an, sie regelmäßig zu nehmen. Diese Jugendlichen rauchen außerdem fast immer auch und trinken Alkohol. Nach dieser alarmierenden Befragung fordern Mediziner der Universität Köln, Jugendliche besser über die Gefahren der Modedroge Ecstasy aufzuklären. 3
4.
Viele Schüler bekommen zu Hause kein Mittagessen oder gehen nach der Schule nicht nach Hause, weil sie keinen Wohnungsschlüssel oder am Nachmittag Unterricht haben. Der Verein „Frankfurter Tafel“ will nun Schulkindern in der Mittagszeit eine warme Mahlzeit bieten. Deshalb sucht er Hotels, Gaststätten und Restaurants, die sich gegen eine Spendenquittung bereit erklären, ein- oder zweimal wöchentlich für etwa 50 Kinder zu kochen. 4
5.
Warum darf man in Deutschland Schweine essen, aber keine Dackel braten? Seit 1986 ist es verboten, Hunde zum Verzehr zu töten. Dabei war das bis ins 16. Jahrhundert normal. In China und anderen Ländern steht der Hund bis heute auf der Speisekarte. Der Medizingeschichtler Dr. Martin Brummer erklärt dies damit, dass sich unsere Beziehung zum Tier verändert hat: Es gibt Tiere, die wir schlachten, um sie zu essen. Andere Tiere dagegen, wie auch der Hund, leben mit dem Menschen zusammen und ersetzen sogar Personen. 5
Part 2
Questions 6-10
Part 3
Questions 11-20
11. Ihr Freund möchte sein altes Motorrad verkaufen, um sich mit dem Geld ein neues zu kaufen. 11
12. Zwei Freunde haben vor, von Freitag bis Sonntag einen Ausflug in die Umgebung zu machen. Dafür wollen sie ein Motorrad mieten. 12
13. Sie brauchen täglich über eine Stunde bis zur Arbeit. Da die Verkehrsverbindungen so ungünstig sind, wollen Sie sich ein gebrauchtes Motorrad kaufen. 13
14. Ihr Kollege braucht ein Auto. Da er sich nichts Teures leisten kann, sucht er nach einem billigen Gebrauchtwagen. 14
15. Ihr Bruder will bald heiraten. Fast alle Vorbereitungen sind erledigt. Nur passende Eheringe sucht er noch. 15
16. Ihre Cousine heiratet in einigen Wochen. Sie hat aber noch kein passendes Hochzeitskleid gefunden. 16
17. Sie heiraten bald. Die Hochzeitsfeier soll in Ihrem Garten stattfinden. Sie suchen nun nach einer Firma, die sich um das Essen und die Getränke kümmert. 17
18. Bekannte von Ihnen möchten im Sommer Urlaub machen, wissen aber nicht, wo sie ihren Papagei lassen sollen. 18
19. Sie sind vor Kurzem in ein Haus mit Garten umgezogen. Nun möchten Sie einen Hund kaufen, der das Haus vor Dieben schützt. 19
20. Die Kinder Ihrer Nachbarn wünschen sich eine Katze. Die Eltern sind damit einverstanden, möchten aber kein Geld für den Kauf eines Haustieres ausgeben. 20