LESENVERSTEHEN TEIL 1
Lesen Sie zuerst die 10 Überschriften. Lesen Sie dann die 5 Texte und entscheiden Sie, welcher Text (1-5) am besten zu welcher Überschrift (a-j) passt.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 1–5 auf dem Antwortbogen.
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Gestohlenes Bild wiedergefunden
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Regelungen für das Einkaufen an Feiertagen
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Maschine als Kunst
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Weniger Schweizer kaufen im Ausland ein
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Kunst im Internet
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Ein Mathematikmuseum zum Mitmachen
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Hobbykünstler lässt eigenes Bild im Museum
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An Ostern bleiben die Geschäfte geschlossen
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Gestiegene Milchpreise: Schweizer kaufen weniger Milch
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Mathematikunterricht für die ganze Familie
Leseverstehen Teil 2
Lesen Sie den folgenden Artikel und losen Sie die Aufgaben dazu, indem Sie die richtige Antwort (A, B oder C) ankreuzen.
Achtung: Die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben folgt nicht immer der Reihenfolge des Textes.
Das Projekt mit Sprache
Manche Schüler/innen verstehen die Welt nicht mehr. Wie sollen sie auch? Wenn sie aus anderen Ländern kommen und kaum Deutsch sprechen, können sie im Unterricht nicht mit- reden, Lehrer verstehen sie nicht, ihre Eltern nicht die Lehrer. Um dagegen etwas zu tun, führt das Amt für multikulturelle Angelegenheiten mit dem staatlichen Schulamt in Frankfurt am Main ein Modellprojekt durch, das Schüler, Lehrer und Eltern sprachlich näher zusammenbringen soll. mit Sprache nennt sich das Projekt, durch das Schüler ausländischer Herkunft die Möglichkeit erhalten sollen, die deutsche Sprache besser zu lernen. Dabei soll ihnen ihre Muttersprache helfen.
Weitere Ziele sind die Zusammenarbeit mit den Eltern sowie Fortbildungen für Lehre- rinnen und Lehrer. So trifft sich eine Projektgruppe aus Lehrerinnen und Lehrern regel- mäßig, um Unterrichtsmaterialien für Schüler mit Deutsch als Zweitsprache auszuwählen. Auch die Lehrer/innen müssen lernen. Sport- oder Matheunterricht ist auch Deutschunterricht, auch dort soll mitgesprochen werden. Weiter wird diskutiert, wie der Kontakt zwischen Elternhaus und Schule verbessert werden kann. Sieben Schulen machen inzwischen bei diesem Projekt mit.
Zurzeit stellt sich das Projekt der Öffentlichkeit und weiteren Schulen in einer Ausstellungvor. An den Wänden hängen „Sprachporträts". „Mein Körper ist aus Montenegro, weil mein Vater aus Montenegro kommt. Mein Herz und mein Arm sind Kroatisch, weil meine Mutter aus Kroatien kommt", steht da unter einem der bunt gemalten Bilder. Die Kinder sollen sich bewusst werden, welche Sprachen m ihnen sind - Deutsch lernen gemeinsam mit der Muttersprache und nicht gegen sie.
Dass der Deutschunterricht in der Schule nicht ausreicht, weiß auch eine Lehrerin der Henri-Dunant-Schule: „Den Kindern fehlt oft auch grundlegendes Weltwissen." Deswegen unternimmt sie mit ihren Schülerinnen und Schülern regelmäßig Nachmittagsausflüge mit einem thematischen Schwerpunkt. Dann geht sie mit ihnen in Museen oder auf ein Kinderfest, manchmal auch zur Feuerwehr. An- schließend erzählen die Kinder auf Deutsch, was sie erlebt haben.
Oft sind die Eltern bei den Ausflügen dabei. Einmal im Monat ist „Elternschule", da wird über Fragen des Alltags miteinander gesprochen: Wie viel Fernsehen ist in Ordnung, wie kann ich mit meinem Kind lesen üben? Das Gespräch über gemeinsame Probleme bringt die Eltern zusammen - und der Schule näher.
Leseverstehen Teil 3
Lesen Sie zuerst die 10 Situationen (11 - 20) und dann die 12 Anzeigen (a - l). Welche Anzeige passt zu welcher Situation? Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden.
Markieren Sie lhre Lösungen auf dem Antwortbogen bei Aufgaben 11 - 20. Es ist auch möglich, dass Sie das, was Sie suchen, nicht finden. In diesem Fall markieren Sie auf dem Antwortbogen den Buchstaben x.
Part 1
Questions 1-5
1.
Mit der Ausstellung „Kunstmaschinen-Maschinenkunst" im Tinguely Museum in Basel/Schweiz verwandelt sich das Museum zu einer Produktionshalle. Gezeigt werden Zeichenmaschinen aus den 1950er Jahren bis hin zu Kunstmaschinen aus der Gegenwart. Die Ausstellung stellt die Frage, ob Maschinen Kunst sind und was dann eigentlich das Kunstwerk ist: die Maschine oder das Produkt. Als allergrößte Kunstmaschine wird das Internet vorgestellt. Eine lebendige Ausstellung, durch die Kinder und Erwachsene Lust bekommen, Kunst anders zu erleben und darüber nachzudenken, was Kunst eigentlich ist. 1
2.
Waren Sie schon einmal im Mathematikum in Gießen, dem etwas anderen Mathematikmuse- um? Hier bringen Sie über r 20 Ausstellungsstücke in aktiven Kontakt mit der Mathematik. Egal, wie alt Sie sind, welche Schule Sie besucht haben, jeder kann hier experimentieren und allen macht es Spaß. Sie können zum Beispiel Puzzles legen, Brücken bauen, knobeln oder bei einem Kugelwettrennen zuschauen. Und wenn Sie diese Woche die Nummer 01379 I 690 006 wählen und das Stichwort „Mathematikum" sagen, können Sie eine Familienkarte gewinnen, mit der Sie und Ihre ganze Familie an einem Tag Ihrer Wahl das Mathematikum besuchen können. 2
3.
Mitarbeiter des Sicherheitspersonals im Van Abbemuseum im niederländischen Eindhoven staunten nicht schlecht, als sie am Samstagmorgen ein neues Bild fanden. Was war geschehen? E in Mann hatte am Vortag ein von ihm selbst gemaltes Bild aufgehängt. Er hatte es unter seiner Jacke mitgenommen und mit Klebestreifen an der Wand befestigt. Keiner hatte das gemerkt. Durch diese, wie er sagte, lustige Aktion wollte der Hobbykünstler dazu beitragen, dass auch mal positiv über Museen berichtet wird. Museen würden doch immer nur in die Nachrichten kommen, wenn etwas gestohlen wird. Allerdings hatte er vorher nicht gedacht, dass ihm diese Aktion gelingen würde. 3
4.
Circa 2 ,1 Milliarden Franken gaben die Schweizer vor zwei Jahren im nahen Ausland aus. Das war eine starke Zunahme und hing auch damit zusammen, dass die Preise in der Schweiz sehr hoch waren. Und heute? Für einen rückläufigen Einkaufstourismus sorgte der hohe Eurokurs sowie neue attraktive Einkaufszentren in der Schweiz und deutliche Preiserhöhungen im Ausland - so verteuerte sich zum Beispiel die Milch in Deutschland letztes Jahr von 54 auf 72 Cent pro Liter - , während die Preise in der Schweiz stabil blieben. Inzwischen kommen immer mehr Ausländer zum Einkaufen in die Schweiz. 4
5.
Die Ostertage stehen vor der Tür. Daher weist das Ordnungsamt der Stadt Hemer auf die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten hin: An Sonn- und Feiertagen müssen die Geschäfte grundsätzlich geschlossen bleiben. Nach dem Ladenöffnungsgesetz dürfen aber Geschäfte, die Blumen und Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften oder Back- und Konditorwaren verkaufen, an Sonn- und Feiertagen fünf Stunden lang geöffnet sein. Das betrifft auch Karfreitag und Ostermontag. Am Ostersonntag aber müssen auch sie geschlossen bleiben. Das Verkaufsverbot gilt auch am 1. Weihnachtstag und Pfingstsonntag. 5
Part 2
Questions 6-10
Part 3
Questions 11-20
11. Sie wachen jeden Morgen mit starken Rückenschmerzen auf und wollen sich daher ein neues Bett kaufen. 11
12. Es ist Sonntagabend. Ihr Sohn hat plötzlich Fieber und Sie brauchen dringend ein Medikament für ihn. 12
13. Sie möchten Freunde, die bei Ihnen zu Besuch sind, zu einer Stadtrundfahrt durch München einladen. 13
14. Sie haben Psychologie studiert und möchten Seminare gegen Schlafstörungen anbieten. 14
15. Ihr Computer ist am Samstagabend kaputt gegangen. Sie brauchen schnell Hilfe. 15
16. Sie möchten Ihrem Kollegen ein Computerprogramm schenken, das ihm beim Übersetzen von englischen Texten in die deutsche Sprache hilft. 16
17. Sie sind Geschichtslehrer und suchen für Ihren Unterricht Material zur Geschichte Bayerns. 17
18. Sie möchten einen neuen Fernseher kaufen. Sie interessieren sich für LCD- oder Plasmamodelle. 18
19. Ihr Freund kennt sich mit Computern aus und sucht in diesem Bereich eine Arbeit. 19
20. Ein Kollege von Ihnen hat vor, München zu besuchen. Er bittet Sie, ihm Informationsmaterial über die Stadt zu schicken. 20