LESENVERSTEHEN TEIL 1
Lesen Sie zuerst die 10 Überschriften. Lesen Sie dann die 5 Texte und entscheiden Sie, welcher Text (1-5) am besten zu welcher Überschrift (a-j) passt.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 1–5 auf dem Antwortbogen.
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Zu wenig Sicherheit in U- und S-Bahn
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Mehr Sicherheit im Verkehr
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Eine SMS sagt mehr als ihr Text
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Hilfe für junge Fahranfänger
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Der Umwelt zuliebe das Auto stehen lassen und Geld sparen
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Eine Studie zeigt: Männer benutzen ihr Handy weniger als Frauen
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Angebote für Unfallfahrer
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Telefonieren mit dem Handy - bald auch in der U-Bahn möglich
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ZahI der Verkehrsunfälle auf europäischen Straßen gesunken
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Verkehrsunternehmen unzufrieden mit Klimaschutzprogramm
Leseverstehen Teil 2
Lesen Sie den folgenden Artikel und losen Sie die Aufgaben dazu, indem Sie die richtige Antwort (A, B oder C) ankreuzen.
Achtung: Die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben folgt nicht immer der Reihenfolge des Textes.
Geschäftsidee: Wiener Café in Australien
,,Kreativ arbeiten und leben wollte ich als Kind schon', erzählt Elna Trauner, in Wien geboren, heute Chefin einer Kaffeerösterei mit Coffeeshop in Castlemaine in Australien. In den 8oer fahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckte sie ihr Interesse am Gastgewerbe. 1989 trat Edmund Schärf in ihr Leben - geboren in Baden bei Wien, mit fünf fahren nach Australien emigriert - und auf Urlaub in Wien. Beide verliebten sich sofort und ein halbes Jahr später flog EIna zu ihrer großen Liebe nach Melbourne.
Der Rest ist eine Erfolgsgeschichte Die beiden heirateten in Wien, danach begann Elna in Melbourne Designs für Kunstkarten und Briefpapier zu entwerfen. ,,2001 war das Geburtsjahr meines Sohnes Dorian und einer neuen Geschäftsidee: Edmund und ich wollten die Wiener Kaffeehauskultur nach Australien bringen." Das Paar fand ein altes Krankenhaus in Castlemaine. ,,Der Heizraum war wie gemacht für eine Kaffeerösterei, nebenan wurde ein günstiges Lokal angeboten." Edmund ging nach Österreich, um das Kaffeerösten zu lernen. Währenddessen entwickelte sie Logo und Verpackungen für das Label Coffee Basics. ,,In unserer Kaffee-Boutique gibt es Kaffeebücher, Kaffeegeschirr und außerdem Guglhupf, Apfelstrudel, Würstel. Damit bieten wir etwas an. was es hier sonst nicht gibt;' Coffee Basics beschäftigt derzeit vier Mitarbeiter. ,,Größer möchten wir nicht werden - für uns ist Qualität wichtig und die Familie."
Geschäftsidee: Modische Computermaus
Gute Geschäftsideen können auch aus einem Spaß heraus entstehen. Während eines Praktikums in einer Bank bemalten die damaligen Wirtschaftsstudenten Dirk Ruenz und Patrick Strumpf nach einer Firmenfeier sämtliche Computermäuse ihrer Abteilung mit Farbe. Doch am nächsten Morgen trafen sie nicht auf verärgerte, sondern auf erfreute Arbeitskollegen; die bunten Mäuse hatten ihnen gut gefallen. So war die Idee für die Herstellung von Computermäusen in ungewohnten Farben und Formen geboren.
2003 gründeten Strumpf und Ruenz die Firma «Pat Says Now» mit Hauptsitz in Zürich und einer Filiale in Deutschland. Zu Beginn stellten die beiden Deutschen nur Werbe- träger-Mäuse von Firmen her, bald fanden an den originellen Modellen auch Privatpersonen einen Gefallen. Mit verschiedenen Aktionen machen sie im Raum Zürich immer wieder auf ihr Unternehmen aufmerksam. Auf eine Demonstration gegen graue Mäuse in der Bahnhofstraße im vergangenen Jahr folgte vor kurzem die Herstellung der teuersten Computermaus der Welt. Das mit Brillanten versetzte Stück aus Weißgold wird der Firma vermutlich einen Platz im Guinness-Buch der Rekorde einbringen.
Leseverstehen Teil 3
Lesen Sie zuerst die 10 Situationen (11 - 20) und dann die 12 Anzeigen (a - l). Welche Anzeige passt zu welcher Situation? Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden.
Markieren Sie lhre Lösungen auf dem Antwortbogen bei Aufgaben 11 - 20. Es ist auch möglich, dass Sie das, was Sie suchen, nicht finden. In diesem Fall markieren Sie auf dem Antwortbogen den Buchstaben x.
Part 1
Questions 1-5
1.
Die Europäische Union plant, ab 2011 für Neuwagen eine Lichtpflicht am Tage einzuführen. Alle Pkws, die ab 2011 gebaut werden, sollen serienmäßig mit sogenannten Tagfahrleuchten, also zusätzlichen Lampen mit geringem Stromverbrauch, ausgestattet werden. Diese schalten sich beim Starten des Fahrzeugs automatisch ein. Von der neuen EU-Verordnung erhofft man sich eine Senkung der Zahl von Verkehrstoten. In einigen europäischen Ländern wie z.B. Italien, Dänemark, Finnland, Estland und Schweden wurde die Lichtpflicht schon eingeführt. 1
2.
Etwa 130.000 junge Menschen jährlich werden zu stolzen Führerscheinbesitzern. Doch leider sind es gerade die Fahranfänger; die ein erhöhtes Unfallrisiko haben. Sie überschätzen gerne ihr eigenes Fahrvermögen und beurteilen kritische Situationen oft falsch. So gibt es leider an jedem Wochenende tödliche Unfälle von jungen Menschen. Das Bundesland Bayern startet deshalb den Modellversuch ,,Zweite Phase der Fahrausbildung". Es handelt sich um freiwillige Fortbildungsseminare in Fahrschulen, in denen u. a. Sicherheitsübungen durchgeführt werden, um das Problembewusstsein gerade junger Fahranfänger im Straßenverkehr zu erhöhen. 2
3.
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) kritisiert, dass die Bundesregierung beim Klimaschutz das große Potenzial des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nicht beachtet. So würden im Klimaschutzprogramm der Regierung Busse und Bahnen gar nicht erwähnt. ,,Busse und Bahnen produzieren für die gleiche Leistung etwa zwei Drittel weniger CO, als der Pkw", so ein Sprecher des Verbandes. Wenn nur ein Prozent des Autoverkehrs vom ÖPNV übernommen würde, könnte man über eine Million Tonnen Kohlendioxid einsparen. 3
4.
München - Um den Fahrgästen in der U-Bahn ein größeres Gefühl von Sicherheit zu geben, sollen auch Anrufe mit dem Handy aus der U-Bahn möglich werden. Im Gegensatz zur S-Bahn funktionieren Handys unter der Erde zurzeit nicht. Die Stadt wird in den nächsten Jahren Installationen in Auftrag geben, damit man auch aus der U-Bahn mit dem Handy telefonieren kann. Jahrelang war man gegen Handys in der U-Bahn, da sich über 60% der Fahrgäste durch das Handy gestört fühlten. Neuere Umfragen haben aber gezeigt, dass der Wunsch der Fahrgäste nach Sicherheit wichtiger ist als das Bedürfnis nach Ruhe. 4
5.
Ein Psychologe hat Handy-Kurznachrichten von Männern und Frauen untersucht. Er kam zu dem Ergebnis, dass die SMS das Geschlecht der Absender verraten. Frauen und Männer kommunizieren per SMS unterschiedlich. Für das männliche Geschlecht sind eher kurze. sarkastische Nachrichten typisch, während weibliche Mitteilungen meist länger und emotionaler sind. Auch wenn Nachrichten zwischen Personen gleichen Geschlechts verschickt werden, verfassen Männer untereinander viel kürzere SMS. Sie passen sich aber an, wenn der Empfänger eine Frau ist, und versenden dann längere Nachrichten. 5
Part 2
Questions 6-10
Part 3
Questions 11-20
11. Ihr Sohn hat schon mehrere Bands mit der Gitarre begleitet und sucht einen Kurs, in dem er das Melodiespiel lernt. 11
12. Sie möchten Ihrer Tochter zum Geburtstag ein Musikinstrument schenken. 12
13. Ihr Freund sucht eine kleine, verkehrsgünstig gelegene Wohnung mit Balkon. 13
14. Sie haben von Ihren Schwiegereltern ein Klavier geerbt und möchten Klavier spielen lernen. Sie möchten Unterricht zu Hause. 14
15. Sie wollen sich selbstständig machen und suchen Büroräume in guter Lage. 15
16. Sie haben sich teure Sportschuhe gekauft, die Ihnen doch zu eng sind. Sie möchten sie weiten lassen. 16
17. Sie möchten zeichnen lernen. Sie sind Anfänger. Gerne würden Sie den Kurs mit einem Ferienaufenthalt verbinden. 17
18.Ihr Geschäftskollege ist für einige Monate in Deutschland und sucht für diese Zeit eine Wohnung. 18
19. Sie möchten in die Berge fahren und suchen gute Wanderschuhe. 19
20. Sie möchten mit Ihrer Familie eine Wohnung auf dem Land kaufen. 20